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Neues und Wissenswertes
10.05.2010 - Feierliche Eröffnung des königlichen Theaterpavillons
Nach fast drei Jahren Bauzeit wurde am gestrigen Tage der königliche Theaterpavillon (das sogenannte Teehäuschen) in einem feierlichen Akt seiner Bestimmung übergeben.
Besucher und Gäste Unter den ca. 120 Besuchern waren zahlreiche geladene Gäste, wie z.B. der Landrat Gernot Schmidt (SPD), der Vorsitzende der Hermann-Reemtsma-Stiftung Bernhard Reemtsma, der Direktor der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten in Berlin und Brandenburg Hartmut Dorgerloh, der Architekt Pedro Moreira sowie der Enkel von Rathenaus Schwester Edith Andreae Bernd Mossner. Dem Anlass entsprechend wurde die Veranstaltung durch den Leiter der Kreismusikschule Klaus-Peter Will am Piano künstlerisch umrahmt.
Bernhard Reemtsma In den zahlreichen Grußes- und Dankesworten würdigten die Redner die geleistete Arbeit und hoben besonders die gelungene Rekonstruktion dieses Pavillons im Stil seiner Erbauung zu Zeiten der Königin Friederike Luise von Preußen hervor. Nach den teilweise sehr aufwendigen Recherchen über den Urzustand des Gebäudes sei es doch gelungen, dieses Relikt der preußischen Gartenarchitektur in seinem ursprünglichen Zustand, unter Berücksichtigung heutiger Baunormen und -vorschriften, wieder herzustellen. Im Ensemble mit dem Schloss und dem Gärtnerhäuschen sticht der königliche Theaterpavillon doch durch seine Andersartigkeit hervor und repräsentiert damit den direkten Bezug zur Zeit der Königin Friederike Luise, währenddessen das Schloss in seiner Rekonstruktion an die Rathenau-Zeit erinnert. Ehrung Die geschichtliche Wertschätzung der verschiedenen Epochen von Rathenau und Friederike Luise, die im Schloss durch die verschiedenen Ausstellungen bereits vorhanden ist, wurde nun nach außen getragen und ist jetzt für Jedermann sichtbar. In Zukunft soll dieser Theaterpavillon, angelehnt an seine ursprüngliche Bedeutung, wieder in der Hauptsache für künstlerische Veranstaltungen, aber auch für Festakte und private Feierlichkeiten genutzt werden.

Nach dem offiziellen Festakt war das Teehäuschen zur Besichtigung für die Öffentlichkeit freigegeben und zahlreiche Bürger aus Nah und Fern nutzten diese Gelegenheit. 
Bildergalerie
Text und Bilder: H. Lauter
 
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